Über Unser Netzwerk
ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT ist ein professionelles Netzwerk für alle, die Kinder, Elternschaft und die Bedingungen förderlichen Aufwachsens sowie gelingender familiärer Entwicklung mit wissenschaftlicher Sorgfalt, gesellschaftlicher Verantwortung und kollegialer Solidarität in den Blick nehmen. Wir verbinden Forschung, akademische Praxis und Wissenstransfer – mit einem gemeinsamen Anspruch: Kinder und Eltern nicht als Randthema, sondern als eine der zentralen Achsen menschlicher Entwicklung, sozialer Gerechtigkeit und gesellschaftlicher Zukunft zu verstehen.
Was uns leitet, ist ein doppelt kind- und elternfokussierter Blick: Kinder benötigen Schutz, verlässliche Beziehungen und angemessene Entwicklungsräume sowie die kontinuierliche Befriedigung ihrer multidimensionalen Bedürfnisse und die Achtung ihrer Rechte, die im Alltag tatsächlich wirksam werden müssen. Eltern – unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrem sozioökonomischen oder ethnischen Hintergrund, ihrem Familien-, Ehe- oder Beziehungsstatus gegenüber dem anderen Elternteil sowie ihrer beruflichen Tätigkeit, etwa als Wissenschaftler*innen – benötigen verlässliche, vorhersehbare, unterstützende sowie strukturell und rechtlich abgesicherte Rahmenbedingungen, die Sorgearbeit ermöglichen und den Aufbau tiefer, kontinuierlicher und tragfähiger Beziehungen zu ihren Kindern fördern – eingebettet in den jeweiligen Alltag der Eltern selbst ebenso wie in jenen ihrer Kinder. All dies stets beruhend auf umfassend kindeswohlorientierten sowie entwicklungsförderlichen Interaktionen zwischen den Kindern und beiden Elternteilen gleichermaßen sowie mit anderen Kindern und weiteren fürsorglich verantwortlichen Bezugspersonen. Ziel ist es, zu einer Kultur der Anerkennung statt der Stigmatisierung beizutragen und wissenschaftliche Erkenntnisse so aufzubereiten, dass sie Orientierung geben, gesellschaftspolitisch implementierbar sind, Handlungssicherheit stärken und nachhaltige Perspektiven für Familien und Gesellschaft eröffnen.

Mission 1: Wissensräume verbinden – Interdisziplinäre Forschung zu Kindheit und Elternschaft
ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT bringt WissenschaftlerInnen und Gelehrte zusammen, die zu kindesbezogenen Themen und Elternschaft arbeiten – von den Kognitions- und Rechtswissenschaften über Entwicklungspsychologie, Neurowissenschaften, Soziologie, Wissenschaftssoziologie, Family Studies, Bildungswissenschaften, Public Health und Ökonomie bis hin zu Anthropologie, Cultural Studies, Ethik, Erkenntnistheorie, Philosophie und den breiteren Geisteswissenschaften.
In den letzten Jahren ist unser Wissen über kindliche Bedürfnisse, Entwicklung und Bindung in einer Tiefe gewachsen, die zwar noch weiter neue Fragen eröffnet, aber auch altbewährte Gewissheiten unterstreicht. Wir wissen heute Bescheid über die präzisen Zeitfenster der frühen Kindheit, über die Bedeutung von Ko‑Regulation und Beziehungen, über die Vielfalt von Familienformen, Care-Arbeits-Arrangements und über die einzigartigen förderlichen Beiträge von Vätern und weiteren Bezugspersonen zur Entwicklung von Kindern. Wir sind uns im Klaren darüber, wie Elternschaft Eltern verändert: Identität, Gesundheit, Biografie, Beziehungen, Zeitökonomie, gesellschaftliche Teilhabe und berufliche Laufbahn.
Gleichzeitig haben sich Perspektiven breitgemacht, die den Weg aufschlagen weg von vereinfachenden, eurozentristischen Normannahmen – hin zu empirisch fundierten, kulturvergleichenden und lebensweltlich sensiblen Sichtweisen auf Elternschaft. Auch in Rechts- und Geisteswissenschaften sind ähnliche Debatten im Aufschwung: zu Kinderrechten, zu Verantwortung, Fürsorge, Autonomie, zu Reproduktion und Familienpolitik, zu Gerechtigkeit zwischen Generationen und zu den gesellschaftlichen Bildern von „guter“ Elternschaft.
Hinzu kommen technologische Umbrüche: Digitale Technologien und Künstliche Intelligenz schaffen neue Forschungsfelder (z. B. digitale Kindheit, Plattformökonomien, algorithmische Entscheidungssysteme, KI‑gestützte Diagnostik und Bildung) – und stellen zugleich neue Anforderungen an Schutz, Teilhabe, Ethik, Regulierung und Aufklärung.
ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT versteht diese Entwicklungen als Einladung, Fragen zu Kindheit und Elternschaft konsequent über Fächergrenzen hinweg zu bearbeiten – interdisziplinär, transdisziplinär und mit einem Blick für reale Kontexte.
Unser Ziel ist es, Austausch zu ermöglichen, gemeinsame Begriffe zu schärfen, Methoden zu teilen, Reibung produktiv zu machen – und aus Vielfalt gemeinsame Projekte entstehen zu lassen.
Mission 2: Doppelte Verantwortung stärken – Wissenschaftler*innen, die Eltern sind
ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT ist zugleich ein Netzwerk für Wissenschaftler*innen, die Eltern sind – und die die Doppelrolle zwischen Sorgearbeit und akademischer Arbeit in all ihren spezifischen Dimensionen erleben: Zeitdruck, Planungsunsicherheit, Mobilitätsanforderungen, Publikations- und Drittmittelroutinen, Tagungen, Lehre, Betreuung, administrative Lasten – oft in Phasen, in denen Kinder besonders viel Präsenz, Stabilität und Verlässlichkeit benötigen.
Wir setzen uns dafür ein, dass Elternschaft im Wissenschaftssystem nicht als „Abweichung“ gilt, sondern als Teil realer, berechtigter und notwendiger Biografien – damit auch den Rechten und Bedürfnissen der Kinder von WissenschaftlerInnen gedacht ist. Denn Kinder sind nicht „Privatsache“ im Sinne von Unsichtbarkeit; sie sind Menschen mit legitimen Bedürfnissen nach Zeit, Bindung, Schutz, Förderung und Zugehörigkeit.
ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT arbeitet mit relevanten universitären Gremien und Strukturen zusammen, um die Situation zu verbessern und Bias sowie Benachteiligung entgegenzuwirken – in allen Karrierestufen: von Studium und Qualifikationsphasen über befristete Beschäftigung bis hin zu Berufungsverfahren, Tenure- und Evaluationslogiken, Leitungsaufgaben und Karriereentwicklung. Dabei geht es um faire Rahmenbedingungen (z. B. transparente Regelungen, planbare Prozesse, familienfreundliche Zeitfenster, gerechte Leistungsbewertung), um die Anerkennung von Care‑Verantwortung ohne Stigma – und um eine Kultur, die nicht nur Formalien erfüllt, sondern tatsächlich Teilhabe ermöglicht.
Wir möchten, dass Exzellenz, Fürsorge und familiäre Verantwortung kein Widerspruch sind – und dass wissenschaftliche Qualität nicht an der Fähigkeit gemessen wird, die eigene Familie unsichtbar zu machen.
Mission 3: Nachwuchs fördern – Mentoring, Qualifizierung und tragfähige Karrierepfade
ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT stärkt gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs interdisziplinären Feld der Kindheits- und Elternschaftsforschung – Promovierende, Postdocs, Early‑Career‑ForscherInnen ebenso wie KollegInnen aus Praxisfeldern, die wissenschaftlich arbeiten oder wissenschaftliche Kompetenzen vertiefen möchten. Denn die Zukunft dieses Forschungsbereichs hängt nicht nur von Themen ab, sondern vor allem von Menschen, die in adäquaten Strukturen lernen, forschen und wachsen können.
Wir schaffen Räume für Mentoring, Peer‑Support und methodische Qualifizierung – von Längsschnitt- und Interventionsdesigns über Mixed‑Methods‑Ansätze, kulturvergleichende Forschung, partizipative Verfahren bis hin zu wissenschaftlichem Schreiben, Publikationsstrategien und Drittmittelkompetenz. Dabei geht es nicht um „Karriere um jeden Preis“, sondern um belastbare, faire und lebensnahe Pfade, die wissenschaftliche Qualität ermöglichen und zugleich menschliche Biografien respektieren.
Gerade weil frühe Karrierephasen häufig mit Familiengründung, Care‑Verantwortung oder anderen Lebensübergängen zusammenfallen, verbindet ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT Nachwuchsförderung mit einer Kultur der Realitätsnähe: Exzellenz entsteht dort am besten, wo Unterstützung nicht als Schwäche gelesen wird – sondern als Voraussetzung für nachhaltige Wissenschaft.
Mission 4: Kooperation ermöglichen – Projektinkubator und kollaborative Infrastruktur
ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT versteht sich nicht nur als Ort des Austauschs, sondern als Motor für gemeinsame Vorhaben. Wir wollen, dass aus Begegnungen Kooperationen werden – und aus Kooperationen Projekte, die Forschung, Praxis und Gesellschaft wirklich erreichen.
Dafür fördern wir thematische Working Groups, Matching nach Expertise und Methoden, gemeinsame Schreib- und Konzeptformate sowie – wo möglich – niedrigschwellige Strukturen, die Kooperation erleichtern: geteilte Ressourcen, gemeinsame Werkzeuge, abgestimmte Messinstrumente, Protokolle, Materialsammlungen oder Plattformen für Zusammenarbeit. Auch interdisziplinäre „Labs“ für Transferprodukte sind denkbar: Formate, in denen wissenschaftliche Erkenntnisse in Leitfäden, Fortbildungen, Entscheidungshilfen oder neue Forschungsdesigns übersetzt werden.
So wird ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT zu einer Infrastruktur der Zusammenarbeit – mit sichtbaren Ergebnissen, die Kinder und Eltern nicht nur theoretisch betreffen, sondern praktisch stärken.
Mission 5: Verantwortungsvoll forschen – Open Science, Datenethik und Kinderrechte
ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT steht für wissenschaftliche Qualität, die Transparenz und Verantwortung zusammendenkt. Gerade in Forschung zu Kindern und Elternschaft ist sorgfältige Methodik nicht nur eine technische Frage, sondern eine ethische: Wie messen wir Entwicklung, Bedürfnisse, Belastungen und Ressourcen so, dass Menschen nicht reduziert, stigmatisiert oder missverstanden werden? Wie gehen wir mit Unsicherheit um – und wie vermeiden wir Überinterpretation, Sensationalisierung oder „One‑Size‑Fits‑All“-Schlüsse?
Besonders sensibel ist der Umgang mit Daten: Entwicklungs- und Gesundheitsdaten, Audio‑/Videomaterial, digitale Spuren, Plattformdaten oder KI‑gestützte Anwendungen verlangen einen klaren Rahmen für Einwilligung, Datenschutz, Risikominimierung und faire sekundäre Nutzung. Kinder sind dabei nicht nur „Teilnehmende“, sondern Rechtssubjekte – mit Schutzansprüchen und einem Anspruch auf Zukunftsoffenheit, der durch Datensammlung nicht eingeengt werden darf.
Wir fördern Best Practices, Austausch zu Ethikfragen und eine Kultur der verantwortlichen Offenheit: so transparent wie möglich, so geschützt wie nötig. Open‑Science‑Prinzipien, nachvollziehbare Analysen, geteilte Standards und reflektierte Datenpraxis sollen dazu beitragen, dass Forschung belastbar, überprüfbar und zugleich kinderrechtskonform bleibt.
Mission 6: Orientierung geben – Evidenzsynthese und „Wissen, wenn es zählt“
In vielen Bereichen rund um Kinder und Elternschaft treffen starke Meinungen auf hohe Unsicherheit – und im Alltag müssen dennoch Entscheidungen gefällt werden: in Familien, in Bildungseinrichtungen, in Beratung, Medizin, Jugendhilfe und Rechtspraxis. ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT will hier nicht nur „mehr Wissen“ verbreiten, sondern bessere Orientierung ermöglichen.
Dafür fördern wir Formen der Evidenzsynthese: systematische Übersichten, evidenzbasierte Kurzformate, „State of the Evidence“-Beiträge oder lebende Zusammenfassungen, die neue Forschung fortlaufend integrieren. Im Mittelpunkt steht nicht der Anspruch, alles eindeutig zu machen, sondern Unsicherheit ehrlich zu benennen, Evidenzgrade verständlich zu erklären und Mythen zu entkräften – ohne neue Dogmen zu schaffen.
So entsteht eine Art wissenschaftliche Navigationshilfe: kindzentriert, elternsensibel, transparent – und anschlussfähig an die Entscheidungen, die Menschen in realen Lebenslagen treffen müssen.
Mission 7: Elternschaft in herausfordernden Lebenslagen erforschen und wissenschaftlich fundiert weiterentwickeln – Trennung, neue Sorgearrangements und kindzentrierte Übergänge
ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT widmet sich ausdrücklich auch Elternschaft in Situationen, die erhöhte Komplexität, besondere Sensibilität und häufig auch mehr Unterstützung erfordern – stets mit einem klaren Fokus auf das Wohl und die Rechte des Kindes. Denn Kindheit entfaltet sich nicht im Idealbild, sondern in realen Lebenslagen: in Übergängen, Brüchen, Neuordnungen und Belastungen – und zugleich in überraschender Widerstandskraft, wenn Beziehungen tragen und Rahmenbedingungen stimmen.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf Trennung, Scheidung und dem Alltag getrennter Elternschaft. Wir interessieren uns für kindzentrierte Modelle von Betreuung und Verantwortung – etwa Residenzmodelle mit erweiterten Umgangsarrangements. Uns geht es dabei nicht um Ideologien, sondern um differenzierte, empirisch informierte Fragen: Unter welchen Bedingungen unterstützen bestimmte Modelle Stabilität, Bindung, Sicherheit und Entwicklung? Welche Rolle spielen Konfliktdynamiken, Kommunikation, ökonomische Ressourcen, Wohn- und Arbeitsbedingungen, soziale Unterstützung, Alter und Temperament des Kindes? Und wie können Institutionen – von Beratung über Schule bis Gericht – so handeln, dass das Kind nicht zum Austragungsort elterlicher Konflikte wird, sondern als eigenständige Person gesehen wird?
Gerade in herausfordernden Situationen zeigt sich, wie stark familiäre Möglichkeiten von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen abhängen: von Wohnen, Arbeit, Betreuung, Gesundheitsversorgung, sozialer Absicherung, Diskriminierungsschutz und einer Kultur, die Unterstützung nicht beschämt. Deshalb ist für ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT auch der internationale Vergleich essenziell: Wir fördern länderübergreifende Forschung und gegenseitiges Lernen aus familiären Arrangements, gesellschaftlichen Vorstellungen (Imaginaries) von Elternschaft und Kindheit sowie aus rechtlichen Praktiken und institutionellen Routinen anderer Länder. Nicht um „Modelle zu importieren“, sondern um blinde Flecken zu erkennen, Alternativen zu verstehen und kindzentrierte Standards weiterzuentwickeln.
Mission 8: Mehrfachzugehörigkeit stärken – Multikulturelles Aufwachsen und mehrsprachige Entwicklung
Ein weiterer Schwerpunkt von ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT ist multikulturelles Aufwachsen und mehrsprachige Entwicklung. Migration, transnationale Familienbezüge und kulturelle Vielfalt sind längst Normalität – und zugleich werden sie in gesellschaftlichen Deutungen oft zu einseitig problematisiert oder romantisiert. Wir möchten hier wissenschaftlich fundierte Orientierung bieten – differenziert, lebensnah und ohne vorschnelle Zuschreibungen.
Im Mittelpunkt stehen Fragen, die Kinder und Eltern gleichermaßen betreffen: Wie gelingt Zugehörigkeit in mehreren kulturellen Kontexten – in der Familie, in Peer‑Gruppen, in Bildungseinrichtungen, in Nachbarschaften und digitalen Räumen? Welche Ressourcen entstehen aus Mehrsprachigkeit, kultureller Hybridität und transnationalen Bindungen – und wo braucht es Schutz vor Diskriminierung, institutionellen Hürden oder Überforderung? Wie wirken sich Bildungsinstitutionen, gesellschaftliche Narrative und rechtliche Rahmenbedingungen auf Familien aus, die zwischen Sprachen, Normen und Erwartungen navigieren?
ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT setzt sich dafür ein, dass diese Themen nicht als „Randfragen“ behandelt werden, sondern als zentrale Dimension moderner Kindheit und Elternschaft – mit Raum für Forschung, Austausch und praxisnahe Übersetzungen: für Kindergärten und Schulen, für Beratung und Jugendhilfe, für Gesundheitssysteme und für rechtliche Verfahren, in denen Mehrsprachigkeit und kulturelle Kontexte oft zu wenig verstanden oder zu schnell vereinfacht werden.
Mission 9: Teilhabe ermöglichen – Kinder mit besonderen Bedürfnissen und die Realität von Care
Einen ebenso wichtigen Platz in ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT nimmt die Auseinandersetzung mit Elternschaft und Kindheit bei besonderen Bedürfnissen ein – etwa bei Kindern mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen, neurodivergenten Entwicklungsprofilen oder anderen Förder- und Unterstützungsbedürfnissen. Hier rücken Fragen von Teilhabe, Barrierefreiheit, Diagnostik, Versorgung, inklusiver Bildung und psychosozialer Unterstützung in den Fokus – ebenso wie die oft unsichtbare Belastung von Eltern, die zugleich Koordinatorinnen, Anwältinnen, Pfleger*innen und emotionale Anker sind.
Wir wollen dazu beitragen, dass Expertise aus Recht, Medizin, Psychologie, Pädagogik, Sozialarbeit, Ethik und Recht zusammenkommt – und dass die Perspektive der Kinder selbst, soweit möglich, ernsthaft einbezogen wird. Denn kindzentrierte Unterstützung beginnt nicht erst bei Interventionen, sondern bei einem grundlegenden Anspruch: Kinder als Personen mit Rechten zu behandeln – mit Würde, mit Stimme, mit Anspruch auf Entwicklung, Schutz und Zugehörigkeit. Und Eltern nicht als „Verwaltungseinheit“ von Versorgung, sondern als Menschen, deren Ressourcen, Gesundheit und soziale Teilhabe entscheidend dafür sind, ob Kinder langfristig gut begleitet werden können.
ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT versteht diese Mission auch als Auftrag, Forschungserkenntnisse in Standards, Strukturen und Haltungen zu übersetzen: in inklusiven Bildungskonzepten, in gerechteren Zugängen zu Unterstützungsleistungen, in sensibleren Institutionen – und in einer öffentlichen Sprache, die weder romantisiert noch stigmatisiert wird.
Mission 10: Digitale Kindheit gestalten – Elternschaft in der zunehmend digitalen Welt
ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT nimmt Elternschaft und Kindheit in einer Welt ernst, in der digitale Technologien nicht mehr „Zusatz“, sondern Grundbedingung vieler Lebenswelten sind: Smartphones als erste Alltagsobjekte, soziale Medien als Räume von Zugehörigkeit und Druck, Gaming‑Welten als Orte von Gemeinschaft und Risiko, datenbasierte Plattformen als neue Infrastrukturen von Bildung, Beratung, Konsum und Kommunikation – und Künstliche Intelligenz als zunehmend unsichtbarer Mitgestalter dessen, was Kinder sehen, lernen und für normal halten.
Wir betrachten die digitalen Entwicklungen bewusst doppelt: als neue Chancen und als neue Herausforderungen. Chancen liegen in niedrigschwelliger Unterstützung für Eltern (z. B. digitale Beratungsangebote, Telemedizin, Communities, Zugang zu evidenzbasiertem Wissen), in inklusiven Technologien für Kinder mit besonderen Bedürfnissen, in neuen Lernformen, in kreativen Ausdrucksmöglichkeiten und in Formen sozialer Teilhabe, die früher verschlossen waren – insbesondere dort, wo geographische Distanz, Krankheit, Armut oder fehlende Infrastruktur den Zugang erschweren.
Gleichzeitig wachsen die Risiken: Aufmerksamkeitsökonomien, die Kindheit kommerzialisieren; algorithmische Verstärkung von Extremem; Cybermobbing, Grooming und Übergriffe; Desinformation und manipulative Inhalte; Deepfakes und neue Formen digitaler Verletzbarkeit; sowie die weitreichende Datenerfassung von Kindern, die langfristige Folgen für Privatsphäre und Selbstbestimmung haben kann.
ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT versteht diese Mission als interdisziplinären Handlungsraum: Wir verbinden Entwicklungsforschung, Medienpädagogik, Psychologie, Soziologie, Informatik, HCI, Ethik und Recht, um kindzentrierte Leitlinien, Schutzmechanismen und förderliche digitale Umwelten mitzudenken. Dabei geht es nicht um einfache Verbote oder Technikbegeisterung, sondern um eine Kultur digitaler Mündigkeit: Kinder stärken, Eltern entlasten, Institutionen befähigen – und Regeln so gestalten, dass Kinderrechte auch online real werden.
Mission 11: Gemeinsam gestalten – Partizipation und Co‑Creation mit Kindern, Eltern und Praxis
ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT verankert einen Grundsatz, der alle Bereiche stärkt: Diejenigen, um die es geht, sind nicht nur „Adressatinnen“, sondern Wissenspartnerinnen. Kinder – alters- und kontextangemessen –, Eltern, Sorgepersonen und Praktiker*innen tragen Erfahrung, Perspektiven und Fragen in sich, die Forschung präziser, Transfer wirksamer und Kommunikation respektvoller machen.
Wir fördern Formate, in denen Co‑Creation und Dialog möglich werden: partizipative Forschungsansätze, gemeinsame Entwicklung von Materialien, Feedback‑Schleifen zwischen Wissenschaft und Praxis, sowie Räume, in denen Sprache und Deutungen geprüft werden – damit Wissen nicht an Lebenswirklichkeiten vorbeigeht. Dabei geht es nicht darum, Wissenschaft „zu relativieren“, sondern sie zu erden: Was bedeutet ein Ergebnis im Alltag? Was ist zumutbar? Was braucht Anpassung an Kontext, Kultur, Ressourcenlage und institutionelle Bedingungen?
So stärkt ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT Vertrauen – und schafft eine Wissenskultur, die Kinder schützt, Eltern respektiert und Praxis ernst nimmt.
Mission 12: Wirkung entfalten – Wissenschaftskommunikation für eine kinder- und elternfreundliche Gesellschaft
Im Sinne universitärer „Third Mission“-Initiativen – und als engagierte Wissenschaftler*innen, die die reale Wirkung ihrer Arbeit erhöhen möchten – setzt ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT einen Schwerpunkt auf Wissenschaftskommunikation rund um kindliche Entwicklung, Aufwachsen und Elternschaft.
Neue Erkenntnisse sind nur dann gesellschaftlich wertvoll, wenn sie verständlich, zugänglich und verantwortungsvoll vermittelt werden. Wir möchten Wissen so übersetzen, dass es Eltern stärkt statt belehrt, Orientierung bietet statt Druck erzeugt, und Handlungsspielräume öffnet statt neue Ideale zu verhärten. Gute Wissenschaftskommunikation bedeutet für uns: differenziert statt dogmatisch, evidenzbasiert statt trendgetrieben, empathisch statt moralisierend – und immer mit Respekt vor der Vielfalt familiärer Lebenslagen.
Wenn Kinder besser aufwachsen können, profitiert nicht nur die einzelne Familie: Es stärkt Bildungschancen, Gesundheit, soziale Teilhabe, Demokratiekompetenz und gesellschaftlichen Zusammenhalt. ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT versteht die Förderung gelingender Elternschaft und kindlicher Entwicklung daher als einen zentralen Baustein gesellschaftlicher Zukunftsfähigkeit.
Mission 13: Wissenschaft trifft Kunst – Kreative Praxis für Resonanz, Zugang und gesellschaftliche Wirkung
ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT ist dem wissenschaftlich informierten, evidenzbasierten Denken verpflichtet – und zugleich sehen wir, dass Erkenntnis allein nicht automatisch Wirkung entfaltet. Viele Themen rund um Kindheit und Elternschaft sind komplex, emotional berührend, biografisch aufgeladen und gesellschaftlich umkämpft. In solchen Feldern kann es entscheidend sein, wie Wissen „ankommt“: ob es verstanden wird, ob es Menschen erreicht, ob es Dialog ermöglicht – und ob es Würde, Vielfalt und Kinderrechte sichtbar macht, statt sie nur zu beschreiben.
Darum erkennen wir auch die Bedeutung anderer Ausdrucksformen an: künstlerische Arbeiten, Gestaltung, Literatur, Theater, Film, Fotografie, Illustration, Musik, Performances oder interaktive Formate können Erfahrungen verdichten, Perspektiven öffnen und Empathie ermöglichen – ohne Wissenschaft zu ersetzen. Kunst kann Räume schaffen, in denen Menschen sich wiederfinden, Fragen stellen, Ambivalenzen aushalten und neue Sichtweisen zulassen. Sie kann das Unsichtbare sichtbar machen: Care‑Arbeit, Belastungen, Ungleichheiten, aber auch Freude, Verbundenheit, Zugehörigkeit und die alltägliche Bedeutung von Beziehungen für Kinder.
ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT strebt deshalb gezielt Kollaborationen mit Künstlerinnen und kreativen Praktikerinnen an – realisiert als gemeinsame Projekte, Ausstellungen, Lesungen, Performances, durchdachte Wissensformate oder hybride Veranstaltungen, in denen wissenschaftliche Evidenz und künstlerische Übersetzung einander ergänzen. Dabei ist uns wichtig kindzentriert und elternsensibel zu bleiben, ohne zu romantisieren oder zu skandalisieren; komplexe Befunde nicht zu vereinfachen, sondern zugänglich zu machen; und Repräsentation so zu gestalten, dass Kinder und Familien nicht instrumentalisiert werden, sondern respektvoll und vielfältig vorkommen.
So entsteht eine zusätzliche Brücke: zwischen Daten und Deutung, zwischen Erkenntnis und Erfahrung, zwischen Forschung und Öffentlichkeit – für mehr Resonanz und eine Wirkung, die Menschen tatsächlich erreicht.
Mission 14: Brücken bauen – Austausch mit Praxis, NGOs, Politik und Institutionen
ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT sucht aktiv den Kontakt zu unabhängigen Einrichtungen, NGOs, politischen Entscheidungsträger*innen, öffentlichen Behörden und internationalen Organisationen, um wissenschaftlich fundierte Verbesserungen für Kindheit und Elternschaft anzustoßen. Wir verstehen uns als Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung – und nehmen den „Knowledge Gap“ ernst: Zwischen dem, was akademisch gut belegt ist, und dem, was in Institutionen, Verfahren und Alltagspraktiken tatsächlich ankommt, liegt oft ein weiter Weg.
Deshalb fördern wir den Wissenstransfer von Wissenschaft zu Praxis – etwa zu Sozialarbeit, Pädagogik, Bildungseinrichtungen, Frühförderung, Gesundheitswesen, Familienberatung, Jugendhilfe – und ausdrücklich auch zu Rechtspraxis und Rechtsinstitutionen: zu Richterinnen, Anwältinnen, Behörden, Gutachter*innen und all jenen, die Entscheidungen mit unmittelbarer Tragweite für Kinder und Familien treffen.
Unser Anspruch ist es, wissenschaftliche Einsichten so aufzubereiten, dass sie in der Praxis nutzbar werden: als Dialog, als Fortbildung, als Policy‑Impulse, als interprofessioneller Austausch – und als gemeinsame Arbeit an Standards, die Kindern dienen und Eltern entlasten.
Mission 15: Gerechtigkeit und Vielfalt ernst nehmen – Bias erkennen, Diskriminierung abbauen
ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT ist sich bewusst, dass Fragen von Kindheit und Elternschaft in vielen Kontexten von Bias und Diskriminierung durchzogen sind – und dass diese Ungerechtigkeiten die Entwicklungschancen von Kindern ebenso beeinflussen wie die Möglichkeiten von Eltern. Dazu gehören geschlechterbezogene Verzerrungen, die in unterschiedlichen Situationen Mütter, Väter und Eltern jenseits binärer Kategorien benachteiligen können – in Erwartungen, Zuschreibungen, Anerkennung und institutionellen Regelungen.
Ebenso wichtig sind Perspektiven auf soziale Ungleichheit: Benachteiligungen, die Familien mit Migrations- und Fluchtgeschichte erleben; Hürden für Eltern und Kinder mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen; Belastungen durch Armut, prekäre Arbeit, Wohnungsunsicherheit, fehlende Betreuungsinfrastruktur oder eingeschränkten Zugang zu Unterstützungssystemen. Auch Familienvielfalt – etwa Alleinerziehende, Patchwork‑, Pflege- und Adoptivfamilien oder queere Familien – wird gesellschaftlich und institutionell nicht immer angemessen abgebildet.
Wir wollen diese Dimensionen nicht als „Zusatzthema“ behandeln, sondern als Querschnittsaufgabe: in Forschung, in akademischer Praxis, in Kommunikation und im Transfer. Denn Kinder können nur dort wirklich gut aufwachsen, wo ihre Lebensrealitäten gesehen werden – und Eltern können nur dort gut begleiten, wo Rahmenbedingungen fair sind.
Mission 16: Elternschaft weiterdenken – kindzentriert, kinderrechtsbasiert und elternfreundlich
Gesellschaft und Wissenschaft haben sich in den letzten Jahrzehnten tiefgreifend verändert – und mit ihnen unser Verständnis von Geschlecht, Rollenbildern, Familie und Verantwortung. Zugleich wissen wir heute deutlich mehr über kindliche Bedürfnisse: über die zentrale Bedeutung von Beziehungen, Interaktionen und emotionaler Sicherheit, über Ko‑Regulation, über Entwicklung als Prozess, der Stabilität braucht – nicht nur im Sinne eines „Dachs über dem Kopf“, sondern im Sinne kontinuierlicher, verlässlicher und nährender Beziehungen.
ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT arbeitet an kindbedürfnisorientierten Perspektiven von Elternschaft, die wir weiterdenken: Setups und Entscheidungen sollen nicht primär aus patriarchalen Wertungen, tradierten Rollen oder institutionellen Automatismen heraus begründet werden, sondern aus einem zeitgemäßen Verständnis von Kindeswohl, Gleichberechtigung, Vielfalt und Verantwortungsteilung. Dazu gehört die gleichwertige Anerkennung aller Elternteile, die gleichberechtigte – und reale – Einbindung in Sorgearbeit, sowie die Anerkennung, dass Eltern in ihren Geschlechtern, Identitäten und Lebensformen vielfältig sind. Kindzentriert zu arbeiten heißt für uns zugleich, Beziehungen ernst zu nehmen: Kinder brauchen nicht nur „Stabilität“ als Wohnform, sondern Stabilität als Beziehungserfahrung – getragen von verlässlichen, vielfältigen und kontinuierlichen Interaktionen, in denen Nähe, Schutz, Respekt und Zugehörigkeit spürbar werden.
Gleichzeitig betont ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT: Kinderrechtsbasierung und Elternfreundlichkeit gehören zusammen. Elternschaft ist für viele Menschen ein großer, sinnstiftender und prägender Teil des Lebens – und Eltern sollen sie nicht nur „bewältigen“, sondern auch erleben und genießen können: als Beziehung, als Wachstum, als gemeinsames Werden. Eine Umgebung, die Eltern respektiert, entlastet und unterstützt, ist kein Gegenpol zu Kinderrechten, sondern ihre Voraussetzung. Wo Eltern überfordert, beschämt oder systematisch benachteiligt werden, geraten auch die Rechte und Bedürfnisse von Kindern unter Druck. Elternfreundliche Bedingungen – faire Arbeitssituationen, verlässliche Betreuung, gute Beratung, weniger Bias, weniger Schuldzuweisung, mehr Unterstützung – stärken genau das, was Kinder am meisten brauchen: präsente, stabile, feinfühlige und verlässliche Bezugspersonen.
Ein zentraler Anspruch ist für uns, dass Kinderrechte nicht bloß schöne Worte bleiben: Die UN‑Kinderrechtskonvention und das österreichische Bundesverfassungsgesetz über die Rechte von Kindern sollen sich im Alltag von Kindern tatsächlich wiederfinden – in Bildungseinrichtungen, in Beratung und Gesundheitsversorgung, in Medien- und Digitalräumen, in behördlichen Verfahren und nicht zuletzt in rechtlichen Entscheidungen. ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT will dazu beitragen, dass kinderrechtsbasierte Prinzipien praktisch werden: als Haltung, als Standard, als gelebte Realität – kindzentriert und zugleich so gestaltet, dass Elternschaft tragfähig bleibt.
Mission 17: Global vernetzen – Internationale Kooperationen für Forschung, Unterstützung und Wirkung
ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT versteht Kindheit und Elternschaft als globale Angelegenheit – gerade weil die Welt sich durch sozio‑technische Umbrüche, Klimaveränderungen, demografische Verschiebungen, Migration und politische Spannungen tiefgreifend wandelt. Kinder und Eltern überall auf der Welt brauchen Unterstützung, Schutz und faire Chancen; und Wissenschaftler*innen überall auf der Welt brauchen verlässliche Bedingungen, Zusammenarbeit und Anerkennung, um Wissen zu erzeugen, das wirkt.
Wir fördern internationale Kooperationen, die Forschung, Praxis und Impact zusammendenken – in echter Partnerschaft, mit Respekt vor Kontexten und mit dem Anspruch, voneinander zu lernen: Wie organisieren unterschiedliche Länder Betreuung, Bildung, Gesundheit, Familienrecht und soziale Sicherung? Welche gesellschaftlichen Vorstellungen von Kindheit und Elternschaft prägen Entscheidungen – und wie verändern sich diese Vorstellungen, wenn Digitalisierung, wirtschaftliche Unsicherheit oder politische Umbrüche zunehmen? Wie können evidenzbasierte Lösungen kulturell sensibel, lokal anschlussfähig und dennoch an universellen Kinderrechten orientiert sein?
Besonders wichtig ist uns der Blick auf Kinder und Eltern in hochbelasteten Lebenslagen: in Regionen mit Unterversorgung und Armut, unter harten natürlichen Bedingungen, unter den Folgen der globalen Erwärmung (z. B. Hitze, Dürren, Überschwemmungen), in Konflikten und Kriegen, auf der Flucht und in erzwungenem Verlassen von Heimat, in Situationen politischer Repression oder Diktatur, sowie in Kontexten, in denen institutionelle Unterstützung brüchig oder gefährlich ist. Hier zeigt sich, dass sichere Beziehungen, Bildung, Gesundheit und Schutz nicht „private Themen“ sind, sondern Grundpfeiler gesellschaftlicher Resilienz.
ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT verbindet diese globale Perspektive mit einem erweiterten Verständnis von Wirkung: Kindzentrierte Forschung und gelingende Elternschaft können auch zu größeren Zielen beitragen – zu internationaler Verständigung und Frieden, zu Nachhaltigkeit, zu Armutsreduktion, zu sozialer Kohäsion und zu verantwortungsvoller Transformation in Zeiten globaler Krisen. Wir wollen Räume schaffen für internationale Projekte, mehrsprachige Formate und Wissensflüsse in alle Richtungen – damit lokale Expertise global sichtbar wird und globale Ressourcen lokal wirksam werden.
Einladung
ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT lädt alle WissenschaftlerInnen, die zu Kindern, Elternschaft oder verwandten Themen arbeiten – sowie alle WissenschaftlerInnen, die selbst Eltern sind, die ihre Erfahrungen, Fragen und Perspektiven einbringen möchten, dazu ein mitzumachen. Darüber hinaus richten wir uns ausdrücklich an ALLE anderen Eltern: Nutzen Sie unsere Inhalte, kommen Sie zu öffentlichen Veranstaltungen, bringen Sie Ihre Fragen mit – denn wissenschaftliches Wissen soll dort ankommen, wo Alltag gestaltet wird. Und wir freuen uns über den Austausch mit extra-akademischen Professionen wie Sozialarbeiterinnen, Pädagoginnen, Lehrkräften sowie Richterinnen und Juristinnen: Berücksichtigen Sie die professionellen Materialien, die ELTERNSCHAFT-WISSENSCHAFT entwickelt, und nehmen Sie an unseren Formaten zum Wissenstransfer von der Wissenschaft in die Praxis teil. Gemeinsam können wir Bedingungen schaffen, unter denen Kinder besser aufwachsen – und Elternschaft tragfähiger, gerechter und menschlicher wird.